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Bundeswehr

 

"Die Onlinekrieger" 
"Wie Bundeswehr und BND sich für virtuelle Schlachten wappnen"
Eva Jobs im Interview durch Johann Ivanov, Christoph Mohr
"Der BND verfügt derzeit nicht über die Mittel, um defensive oder offensive Maßnahmen signifikanter Größenordnung im Cyberspace durchführen zu können. Daher ist zu begrüßen, dass Kapazitäten bei der Bundeswehr aufgebaut werden. (...) Es wird Jahre dauern, bis die Bundeswehr über einen funktionalen Cyberstab verfügt, der mit der Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung mithalten kann."
QUELLE: IPG Journal, 15.08.2016
http://bit.ly/2aXgAjs

Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr   vom 13.07.2016
QUELLE: Website BMVg, 13.07.2016
http://bit.ly/29x6rEV

"Die kleinste und marodeste Bundeswehr aller Zeiten"   von Thorsten Jungholt
"Ausrüstung, Personal – man könnte diese Mängelliste nahezu beliebig erweitern. Im rund 100 Seiten umfassenden Jahresbericht findet sich auch Kritik an der teils maroden Infrastruktur der Liegenschaften, an überbordender Bürokratie, fehlender Flexibilität und einer 'degenerierten Fehlerkultur'. Wer all das liest, kann nur zu einem Ergebnis kommen: Die Bundeswehr ist nicht nur so klein, sie ist auch so marode wie nie zuvor. 'Drastisch' nannte Bartels das von ihm gezeichnete Lagebild denn auch. (...) Um alle diese Probleme anzugehen, ist nach Meinung des Anwalts der Soldaten vor allem eines nötig, nämlich mehr Geld im Wehretat.(...) Für eine bessere Ausstattung der Truppe will die Ministerin auch einen Teil der Bundeswehrreform von Thomas de Maizière kippen. 2011 hatte ihr Vorgänger Obergrenzen für die Ausstattung der Bundeswehr mit großen Waffensystemen wie Panzern oder Kampfflugzeugen festgelegt. Diese sollen jetzt komplett gestrichen werden. Die Truppe soll je nach Lage und Aufgaben ausgerüstet werden."
QUELLE: WELT Online, 26.01.2015
http://bit.ly/1nmVWK0

Wehrbeauftragtenbericht 2015
QUELLE: Website Wehrbeauftragter, 26.01.2016
http://bit.ly/1Pzh7Pm 

"Bedingt einsatzbereit"   von Ralph Bollmann
"Der aktuelle „Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr“, den das Verteidigungsministerium diese Woche an die Abgeordneten verschickte, liest sich von vorne bis hinten wie ein einziges Dokument des Versagens – vor allem, was das Fluggerät betrifft. Um das Jagdflugzeug Eurofighter steht es nur wenig besser als um den Tornado, hier liegt die Einsatzbereitschaft bei 55 Prozent. Beim wichtigsten Transportflugzeug der Truppe, der Transall, beträgt die Quote 57 Prozent. Unterboten wird das von der Hubschrauberflotte. Am schlimmsten ist es beim nagelneuen NH90 mit einer Einsatzbereitschaft von 22 Prozent: Nur fünf von 23 Helikoptern können fliegen. (...) Logistische Probleme, unzureichende IT, das falsche Personal, dazu ständig wechselnde Anforderungen durch die Politik: Die Probleme bei der Bundeswehr erinnern stark an das Desaster bei der Registrierung der Flüchtlinge. Staatssekretärin Suder hat schon seit anderthalb Jahren im Verteidigungsministerium den Job, den Frank-Jürgen Weise nun beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge machen soll. Es geht auch um kulturellen Wandel, um eine neue Mentalität in der ganzen Behörde."
QUELLE: FAZ Online, 06.12.2015
http://bit.ly/1Qaj1vr 

60 Jahre Bundeswehr - 25 Jahre 'Armee der Einheit'
Rede der Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen beim Großen Zapfenstreich
QUELLE: Website BMVg, 11.11.2015
http://bit.ly/1MYtiui    

"Wo ist denn bloß die Bundeswehr?"   von Peter Carstens
"Bei Naturkatastrophen wie der Oderflut packten tausende Soldaten mit an und halfen. Doch in der nationalen Notlage der Flüchtlingskrise ist die von Verteidigungsministerin von der Leyen befehligte Truppe nur bedingt einsatzfähig. (...) Warum ist es nicht mehr möglich, ein paar Zelte, Ärzte und Sanitäter ins Katastrophengebiet Berlin-Moabit zu verlegen? (...) Vielleicht merken wir es erst jetzt: Die Bundeswehr hat sich aus unserer Gesellschaft weitgehend zurückziehen müssen. Sie ist nicht mehr da, wenn man sie braucht."
QUELLE: FAZ Online, 13.09.2015
http://bit.ly/1gjuOHW    

"350 neue Schützenpanzer? 'Das ist zu wenig' "
Wehrbeauftragter Bartels im Interview durch Thorsten Jungholt und Daniel Friedrich Sturm
"Die Nachwuchswerbung der Bundeswehr ist extrem heterogen. Manches ist gut. Aber es stimmt schon: Es gibt auch viel Geschwurbel. Wir sollten mehr Realismus wagen. (...) Alles was mit Einsatz, Ausbildung und Ausrüstung der Soldaten zu tun hat, fällt in meine Zuständigkeit. Die Grenzen haben meine Vorgänger breit gesteckt. Ich werde dieses Spielfeld gewiss nicht verkleinern. (...) Die Befähigung zur Beteiligung an der kollektiven Verteidigung in Europa muss umfassend hergestellt werden. Mit dem sogenannten dynamischen Verfügbarkeitsmanagement der Bundeswehr – 70 Prozent der Ausrüstung sollen reichen – wird das nicht gelingen! Dafür brauchen wir die Vollausstattung."
QUELLE: WELT Online, 22.06.2015
http://bit.ly/1daGMSu    

"Von der Leyen will neues Luftabwehrsystem"   von Christoph Hickmann
"Im Verteidigungsministerium ist die Entscheidung über eines der größten und teuersten Rüstungsvorhaben des nächsten Jahrzehnts gefallen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll der Nachfolger für das Flugabwehrraketen-System Patriot von der Firma MBDA kommen, die das gemeinsam mit dem US-Rüstungskonzern Lockheed Martin entwickelte System Meads zur Serienreife bringen soll. Damit hätte der Patriot-Hersteller Raytheon das Nachsehen, der mit einer modernisierten Variante seines Systems im Rennen war."
QUELLE: Süddeutsche Online, 14.05.2015
http://bit.ly/1K9A3Xw  

"Zwölf Gründe, warum Bundeswehrprojekte immer schiefgehen"   von Kai Biermann
"Manche dieser Schwierigkeiten lassen sich in einer Demokratie nicht vermeiden. Sie werden vielmehr bewusst in Kauf genommen, weil Machtkontrolle als höherer Wert gilt. (...) Andere Probleme jedoch sind hausgemacht und unnötig. Sie lassen sich allen Beteiligten zurechnen, der Bundeswehr ebenso wie der Industrie und den verantwortlichen Politikern. (...) In den Ämtern der Bundeswehr wechseln ständig die Personen. Hat sich ein Offizier endlich in ein Projekt eingearbeitet, wird er schon wieder versetzt. (...) Rüstungsprojekte sind auf Jahre angelegt – Zeit, in der sich die Umstände, unter denen die Bundeswehr operiert, grundlegend verändern können. (...) Den Soldaten fehlt Wille und Mut, Entscheidungen zu treffen.(...) ...spielen Schwächen der Bundeswehr und der Industrie ineinander. Wenn sie sich mit Unvermögen in der Politik mischen, scheitern Projekte vollends. (...) Gleichzeitig zeigen sich jedoch systemische Probleme, die dazu führen, dass ohne Not das Geld der Steuerzahler verschwendet wird: Weil niemand sich traut, ehrlich darüber zu reden, worum es wirklich geht – um die beste Ausstattung für die Soldaten, oder um politisches Prestige, oder um Wirtschaftsförderung."
QUELLE: ZEIT Online, 13.05.2013
http://bit.ly/1L1iGWe    

"Neue Waffe der Bundeswehr: Von der Leyen startet Kampfdrohnen-Entwicklung"
von Matthias Gebauer
"Die europäische Kampfdrohne kommt: Ministerin von der Leyen will einen Vorvertrag für das Prestigeprojekt unterzeichnen.  (...) Frühestens im Jahr 2020, spätestens 2025, soll die bewaffnete Drohne in Bundeswehreinsätzen nutzbar sein, so die bisherigen Planungen. Bis dahin will die Truppe ein Übergangsmodell kaufen oder leasen."
QUELLE: SPIEGEL Online, 12.05.2015
http://bit.ly/1EApWn

Attraktivität der Bundeswehr - "Es ist ein richtiger Ansatz"
Harald Kujat im Gespräch mit Sandra Schulz
"...muss die Bundesregierung zu ihren Verpflichtungen stehen. Die Bundeskanzlerin hat sich Anfang September auf dem NATO-Gipfel zu drei Maßnahmen persönlich verpflichtet. Erstens: Der Anteil der Aufwendungen für Verteidigung am Bruttoinlandsprodukt ist zu steigern von 1,3 Prozent auf zwei Prozent. Zweitens: Der Negativtrend des Verteidigungshaushalts ist sofort zu stoppen. Und drittens: Der Anteil an Ausgaben für die Ausrüstung und Bewaffnung der Streitkräfte ist auf über 20 Prozent des Haushaltes anzuheben. Das sind die drei Verpflichtungen, die die Bundeskanzlerin persönlich eingegangen ist. (...) Wir müssen Zahl und Qualität der Bewerber erhöhen, wir müssen vielleicht auch darüber nachdenken, ob wir mit den Umfangszahlen, die wir durch die Neuausrichtung der Bundeswehr eingenommen haben bisher, ob wir da überhaupt in Zukunft mit zurechtkommen."
QUELLE: Deutschlandfunk Online, 30.01.2015
http://goo.gl/Q0oYpe    

"Bundeswehr in Afghanistan - Am Ende  einer Reifeprüfung"        
von Johannes Leithäuser und Friederike Böse
"Generalleutnant Vollmer, der nach 2009 noch einmal 2013 für ein ganzes Jahr als Regionalkommandeur nach Mazar-i-Sharif zurückkehrte, um den Abzug der Bundeswehr aus Kundus und anderen Standorten zu vollziehen, urteilt: „Aus Afghanistan kommt jetzt eine andere Bundeswehr zurück; mental und ausstattungsmäßig.“ Er will das gar nicht martialisch verstanden wissen, sondern sieht die Kampferfahrungen als eine weitere Kompetenz einer gut geschulten Armee an: Die Herausforderung für die deutschen Soldaten habe darin bestanden, „dass sie immer wieder umschalten mussten zwischen hochintensiven Gefechten und der Rolle als Helfer und als Mentor“."
QUELLE: FAZ Online, 28.12.2014
http://goo.gl/WoRIu7    

"Bei der Bundeswehr geben die Planlosen den Ton an"   von Thorsten Jungholt
"Ob beim Kauf von neuen Panzern, ob bei der Finanz- oder der Personalplanung: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen führt die Streitkräfte mit Wankelmut – und nach dem 'Hü-hott-Prinzip'. (...) Wahrscheinlich hatte die juristische Prüfung der Absicht, den Zivilisten Stein durch Generalleutnant Erich Pfeffer zu ersetzen, kein befriedigendes Ergebnis erzielt: Ein Militär an der Spitze der Behörde gilt aufgrund des verfassungsrechtlichen Trennungsgebots zwischen den Streitkräften und ihrer Verwaltung als heikel. (...) Um weiteren Hü-und-hott-Vorwürfen zu entgehen, scheint das Ministerium nun eine neue Strategie entwickelt zu haben: Entscheidungen werden schlicht verschoben. Nach diesem Prinzip verfährt von der Leyen bei einem der größten Beschaffungsvorhaben der nächsten Jahre, einem taktischen Luftverteidigungssystem. Vor rund einem Jahrzehnt beauftragte Deutschland die Unternehmen MBDA und Lockheed Martin mit der Entwicklung des Medium Extended Air Defense System (Meads), einer Raketenabwehr der neuesten Generation."
QUELLE: WELT Online, 13.11.2014
http://goo.gl/rqptTu    

"Beamte in Uniform"   von Jürgen Busche
"Am Anfang stand das Wunschbild des Bürgers in Uniform. Bekommen hat das Land aber den Beamten in Uniform. (...) Die Inspekteure haben entweder nicht inspiziert oder sie haben ihr Wissen für sich behalten. Beides ist gleich verwerflich und umso schlimmer, wenn man bedenkt, wie lange es schon diese Missstände gibt. (...) Wozu brauchen wir also Beamte in Uniform? Um für die Verbündeten Hilfsdienste zu leisten, die bei friedlichen Verhältnissen das Technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz leisten. Um Transportflugzeuge zu schicken, wo Hilfsgüter gebraucht werden – wenn sie denn fliegen? Dass Soldatsein nichts mehr zu tun hat mit Kämpfenkönnen, ist längst erkannt. Wenn es einem Offizier beim Einsatz mulmig wird, fordert er Luftunterstützung an. Auch das ist eine deutsche Lehre aus Afghanistan. Das alles hat scheinbar mit dem, was heute die Diskussion bestimmt wenig zu tun. Für Berlin gilt bis auf weiteres: Wenigstens als Beamte müssen die Beamten in Uniform funktionieren. Und das tun sie an der Spitze nicht."
QUELLE: Der Freitag Online, 06.10.2014
http://goo.gl/r3jgK2

"Beamte in Uniform"   von Jürgen Busche
"Am Anfang stand das Wunschbild des Bürgers in Uniform. Bekommen hat das Land aber den Beamten in Uniform. (...) Die Inspekteure haben entweder nicht inspiziert oder sie haben ihr Wissen für sich behalten. Beides ist gleich verwerflich und umso schlimmer, wenn man bedenkt, wie lange es schon diese Missstände gibt. (...) Wozu brauchen wir also Beamte in Uniform? Um für die Verbündeten Hilfsdienste zu leisten, die bei friedlichen Verhältnissen das Technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz leisten. Um Transportflugzeuge zu schicken, wo Hilfsgüter gebraucht werden – wenn sie denn fliegen? Dass Soldatsein nichts mehr zu tun hat mit Kämpfenkönnen, ist längst erkannt. Wenn es einem Offizier beim Einsatz mulmig wird, fordert er Luftunterstützung an. Auch das ist eine deutsche Lehre aus Afghanistan. Das alles hat scheinbar mit dem, was heute die Diskussion bestimmt wenig zu tun. Für Berlin gilt bis auf weiteres: Wenigstens als Beamte müssen die Beamten in Uniform funktionieren. Und das tun sie an der Spitze nicht."
QUELLE: Der Freitag Online, 06.10.2014
http://goo.gl/r3jgK2

"Die Bundeswehr und ihr schweigender Generalinspekteur"   von Jochim Stoltenberg
"Die Bundeswehr ist allenfalls bedingt einsatzbereit. Sie wurde in den vergangenen auf Verschleiß gefahren. Doch von ihrem ranghöchsten Soldaten hörte man wenig. (...) Als ranghöchster Soldat der Bundeswehr ist er militärischer Berater der Ministerin wie der Bundesregierung insgesamt. Er verantwortet die Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung, die Einsätze der Bundeswehr sowie die Bundeswehrplanung. (...) Und ihm unterstehen die Inspekteure der drei Teilstreitkräfte. Soweit zumindest öffentlich bekannt, hat Wieker sich auf's Schönreden beschränkt... (...) Das spricht nicht gerade für vorbildliche Auftragserfüllung des Generalinspekteurs. Welche Konsequenz die nur bedingt verantwortliche Ministerin daraus zieht, bleibt abzuwarten."
QUELLE: Berliner Morgenpost Online, 29.09.2014
http://goo.gl/ftyxnf    

"Neuer Mängelbericht der Bundeswehr: Von der Leyens Truppe leistet Offenbarungseid"
von Matthias Gebauer
"Stunde der Wahrheit für die Bundeswehrführung: Unter dem Titel 'Materielle Einsatzbereitschaft der Teilstreitkräfte' präsentierten die Inspekteure von Heer, Luftwaffe und Marine dem Verteidigungsausschuss des Bundestags einen zehnseitigen Bericht (...) Luftwaffeninspekteur Karl Müllner gestand dann auch ein, dass er gerade noch zwei sogenannte Alarmrotten, die aus jeweils zwei Kampfjets bestehen, zum Abfangen feindlicher Kampfjets über Deutschland und vier Eurofighter-Jets für den Nato-Einsatz über den baltischen Staaten bereitstellen kann.(...) Selbst Rainer Arnold von der SPD und damit Mitglied der Großen Koalition, kritisierte, mit der aktuellen Truppe könne man international nicht antreten: Die Ansprüche von der Leyens und die Wirklichkeit der Bundeswehr passten nicht mehr zusammen. (...) Eine Lösung für die Probleme ist nicht in Sicht."
QUELLE: SPIEGEL Online, 24.09.2014
http://goo.gl/SZaXkq    

Neuausrichtung: Studie untersucht Stimmung in der Bundeswehr
Befragung zum Veränderungsmanagement 2014

"Bei der diesjährigen Befragungsrunde stellte sich heraus, dass die Führungskräfte der Bundeswehr die Lage heute besser einschätzen als vor zwei Jahren – und wesentlich besser als die Bundeswehrangehörigen insgesamt."
QUELLE: Website BMVg, 19.05.2014
http://goo.gl/VTzAuc  

Debatte um Bundeswehr-Reform - "Die überforderte Armee"   
von Christoph Hickmann
"Seit Ende des Kalten Krieges ist es so gut wie unmöglich, mit begrenzten Mitteln die Bundeswehr nachhaltig für künftige Bedrohungen auszurüsten. Es gibt nur einen Weg aus dem Dilemma: Europa braucht mittelfristig eine gemeinsame Armee. (...) Es gibt nur einen Weg aus dem Dilemma:
Europa braucht eine gemeinsame Verteidigungs-politik, die diesen Namen verdient, und mittelfristig eine gemeinsame Armee. (...) Das Prinzip heißt Arbeitsteilung oder auch: Spezialisierung. Das Grundprinzip der aktuellen Reform heißt allerdings: 'Breite vor Tiefe'."
QUELLE: Süddeutsche Online, 12.04.2014
http://bit.ly/Q2KRxo

 

"Armee ohne Ziel" Von Andreas Schwarzkopf"Als Erstes braucht die Bundeswehr endlich ein Konzept für Auslandseinsätze. Das setzt eine moderne Verteidigungspolitik voraus. Berlin muss sich mit den EU-Partnerstaaten auf eine europäische Strategie verständigen und transparente Kriterien entwickeln, wann deutsche und/oder europäische Soldaten mit welchem Ziel in welchen Einsatz ziehen. Erst dann lassen sich die Missionen nach innen und außen besser rechtfertigen. (...) Als Erstes braucht die Bundeswehr endlich ein Konzept für Auslandseinsätze. Das setzt eine moderne Verteidigungspolitik voraus. Berlin muss sich mit den EU-Partnerstaaten auf eine europäische Strategie verständigen und transparente Kriterien entwickeln, wann deutsche und/oder europäische Soldaten mit welchem Ziel in welchen Einsatz ziehen. Erst dann lassen sich die Missionen nach innen und außen besser rechtfertigen. (...) Ein Konzept würde auch verhindern, dass die Armee häufiger als andere Institutionen ständig reformiert wird."
QUELLE: Frankfurter Rundschau Online, 28.01.2014
http://bit.ly/1nofr0G 
 

Rede des Generalinspekteurs der Bundeswehr General Volker Wieker zum Thema: „Die Neuausrichtung der Bundeswehr und künftige Einsatzszenarien“
an der Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr am 24. Oktober 2013
"Wenn Sie zukünftig eine Einheit führen oder einen Zug, werden Sie plausibel und glaubhaft erläutern müssen, was Sie heute noch hinterfragen. Sei es aus Einsicht in die Notwendigkeit, aus Loyalität oder trotz fehlender Einsicht aus Gehorsam. Sie werden lernen, mit diesem Spannungsfeld umzugehen und sie werden trotz Ihrer relativen Jugend erkennen, dass Mitgestaltung auch das Rückgrat zu Einspruch verleiht, während duldsames Ertragen jede Initiative lähmt.
Ihre Eignung für ein Studium bescheinigt Ihnen allemal die Intelligenz, dies zu verstehen. Die weitere Ausbildung an den Offiziersschulen und die stetig wachsende Erfahrung im Dienst werden dafür sorgen, dass sie es auch begreifen. Die Bewährungsprobe eines jeden Soldaten erfolgt im Einsatz – in erster Reihe und im Angesicht des Gegners, aber auch im Lager und in der Etappe, wo die Auftragserfüllung im Gesamtorganismus Bundeswehr von der eigenen Pflichterfüllung abhängt."
QUELLE: Website BMVg, 25.10.2013
http://bit.ly/Hkjk6k 
 

"Wie man es nicht macht: Die Lehren aus vier Jahren Bundeswehrreform"
von Franz H.U. Borkenhagen
"Sollte das Ziel von vier Jahren Streitkräftereform die Erstellung von zusammenhanglosem Stückwerk gewesen sein, ist dies dem Verteidigungsministerium wirklich eindrucksvoll gelungen. Da stimmt vorne und hinten nichts. Willkürlich und aus populistischen Erwägungen wurde die Wehrpflicht ausgesetzt und die personellen Umfänge ohne erkennbaren Maßstab drastisch reduziert. Eine Reflexion der übrigen Stellgrößen einer gelungenen Reform wurde vorab entweder ausgeblendet oder im Nachhinein unkoordiniert und unvollständig nachgereicht. So konnte das nicht funktionieren."
QUELLE: Website FES, IPG-Journal Online, 23.10.2013
http://bit.ly/H2LmDp  
 

"Bundeswehr unzufrieden mit de Maizières Reform"
"Eine Befragung im Auftrag des Bundeswehrverbandes unter Führungskräften offenbart eine große Unzufriedenheit mit der Reform der Bundeswehr. Danach halten drei Viertel einen Nachbesserungsbedarf für groß oder sehr groß. Nicht einmal acht Prozent bewerten die Umsetzung der Reform als gut oder sehr gut. (...) Verbandschef Ulrich Kirsch sieht den Grund für die Unzufriedenheit im übereilten Personalabbau. 'Die Bundeswehr steht kurz vor der Implosion', sagte er. Kirsch forderte 10.000 zusätzliche befristete Stellen, um die Übergangsphase bis 2017 bewältigen zu können."
QUELLE: ZEIT Online, 24.06.2013
http://goo.gl/hB6y1 
 

Regierungserklärung von Minister de Maizière zum Stand der Neuausrichtung der Bundeswehr, 16. Mai 2013
"Die Neuausrichtung ist für die Bundeswehr keine weitere Etappe in einer Reihe von Reformen. Sie ist nicht die soundsovielte Reform. Sie ist mehr als die Aussetzung der Wehrpflicht und mehr als Standortschließungen.
Mit der Neuausrichtung der Bundeswehr setzen wir einen verteidigungspolitischen Schlussstrich unter den Kalten Krieg und auch seine Nachwehen.
Die Neuausrichtung der Bundeswehr ist die grundlegende Antwort auf die veränderte sicherheitspolitische Lage. Und sie ist die grundlegende Vorbereitung auf absehbare, ja auf unabsehbare zukünftige Aufgaben."
QUELLE:Website BMVg, 16.05.2013
http://goo.gl/PtVBR  
 

Rede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, an der United States Military Academy am Montag, 29. April 2013 in West Point - "Auftrag und Führung in demokratischen Streitkräften"
QUELLE: Website BMVg, 29.04.2013
http://goo.gl/ObJQH  

"Statement des Generalinspekteur bei Fachkonferenz zur europäischen Sicherheitspolitik"
Zum Streitkräfteplanungsgrundsatz "Breite vor Tiefe":
"Tiefe ist nichts anderes als die Bereitstellung einer einzigartigen Fähigkeit, die, mit einer Durchhaltefähigkeit hinterlegt, unserem Algorithmus 4 Monate Einsatz - 2 Jahre einsatzfreie Zeit in sechs gleichartigen Paketen abbildet.
Breite ist ein Fähigkeitsspektrum, das wir nicht ausschließlich selbst definieren, sondern natürlich auch eine Erwartungshaltung unserer Bündnispartner reflektiert. Hier geht es ganz besonders um kritische sogenannte Key- oder Critical Enabler Fähigkeiten, die nur ganz bestimmte Staaten in Europa in ein solches Bündnis einbringen können."
QUELLE:Website BMVg,14.03.2013